Willkommen

auf dem Aspenhof im schaffhauserischen Klettgau. Wir sind ein Ackerbaubetrieb, der nach biodynamischen Richtlinien pfluglosen Mischfruchtanbau betreibt. Diese Art von Landwirtschaft nennt sich auch Regenerative Agrikultur.

Das Foto-Album finden Sie unter "Hof und Team", "Fotoalbum".

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Wenn der Weissdorn und die Mirabellen blühn, dann wird es Zeit, den Boden zu bearbeiten und der Aspenhof erwacht zu neuem Leben.

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Der Mirabellenstrauch im Vordergrund blüht und zeigt an, dass die Temperathuren hoch genug sind, dass man auch den Boden bearbeiten kann ohne ihn zu schädigen. Im Hintergrund ist der neue Falkenhorst zu sehen. Seit 6 Jahren brütet jedes Jahr ein Falkenpärchen 3-5 Junge bei uns aus. Einmal mussten wir die Jungen mit Mäusen vom Gemeindemauser füttern, weil die Mutter einen tödlichen Unfall hatte. Alle Jungen überlebten, heute sind wahrscheinlich die spätere Generation eingezogen. Der alte Falkenhorst war während der Winterstürme zu Boden gefallen und die neue Version beinhaltet einigen Luxus, wie eine Sitzstange, einen Abflugplatz sowie ein rutschfestes und wasserdichtes Dach.
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Wer genau hinsieht, kann auf dem Dachgibel einen der alken sehen. Vermutlich ist es das männliche Tier, denn das Weibchen brütet die Eier im
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Die vielen Blüten, welche zwischen den Dinkelpflanzen zu sehen sind, gehören zur Taubnessel, die hier dieses Jahr die Lücken zwischen den Dinkelhorsten belegt. Der gesamte Boden ist bedeckt. Die Vorfrucht war Lupine/Hafer/Leindotter. Offensichtlich hat die Lupine ungeheure Mengen von Stickstoff im Boden fixiert, denn die dunkelgrüne Farbe des Dinkels und die Taubnessel, welche eine Zeigerpflanze für Stickstoffvorrat ist, deuten darauf hin. So dicht und feiss stand der Dinkel noch nie in den letzten 10 Jahren.
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Der tiefere Blick ins Dinkelfeld zeigt, dass auch noch Ehrenpreis hellblau zwischen den Taubnesseln leuchtet. Man kann auch eine Biene erkennen, die gerade den ersten Nektar sammelt. Unzählige Insekten tummeln sich im Getreidefeld, wenn das nicht toll ist - wo gibt es denn das noch?
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Aber nicht nur auf dem Feld wimmelt es von Insekten. Auf dem Aspenhof sind fast alle Insektenhotel-Zimmer belegt :-)
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Auch das gehört zum Frühling auf dem Aspenhof, wenn die Stiefelgeissen wieder ihr Sommerlager beziehen und den Auslauf rund ums Haus nutzen.
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Die Hühner (Mischung aus Schweizer Huhn und Brahma) suchen bereits das kühle Gras in der Mittagszeit auf, um sich vom Eierlegen zu erholen.
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Neues bringt der Frühling auch für unsere Urfreiberger-Herde. Dolly, die Stute mit der Blesse hat sich bereits mit unserem Wallch Maxi (Vordergrund) angefreundet. Dolly hat eine tolle, seltene Abstammung und wird shon bald einem geeigneten Hengst zugeführt werden.
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Quitem, der Sohn von Dolly kam auch neu auf den Hof. Obwohl er sein Leben lang mit Dolly zusammen war hat er sich problemlos von ihr getrennt und eine neue Liebe entdeckt. Mirza, unsere 30-jährige Urfreibergerstute findet Quitem auc super und wir sind froh, dass es mit der Herdenerweiterung super klappt.