Willkommen

auf dem Aspenhof im schaffhauserischen Klettgau. Wir sind ein Ackerbaubetrieb, der nach biodynamischen Richtlinien pfluglosen Mischfruchtanbau betreibt. Diese Art von Landwirtschaft nennt sich auch Regenerative Agrikultur.

Das Foto-Album finden Sie unter "Hof und Team", "Fotoalbum".


Herbst auf dem Aspenhof!
Gold-, Gelb- und Brauntöne dominieren im Hersbst, aber auf unseren Feldern blühen noch Lupinen wie im unten stehenden Bild. Die kräftige Süsslupine zeigt uns, dass der Boden sich in einem guten Zustand befindet - das ist unser Lohn neben der eingefahrenen Ernte. Auf dem Aspenhof legen wir die grösste Priorität auf die Bodengesundheit. Wir bearbeiten den Boden schonend und sorgen dafür, dass sich Humus bilden kann. Leichte Gerätschaft, praktisch permanente Begrünung, flache Bearbeitung, Einsatz von Demeter-Präparaten zur Aktivierung des Bodenlebens, vielfältige Fruchtfolge, Mischkulturen, Abstimmung der Bearbeitung auf Wetter und Mond sowie ein geschlossener Nährstoffkreislauf dient uns als Anbausystem, um unser Ziel zu erreichen. Unser Ziel ist nicht kurzfristig auf eine möglichst grosse Erntemenge ausgerichtet sonder auf einen gesunden Boden, der in der Folge langfristig hochwertige Ernten ermöglicht.

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Aber nicht nur Lupinen blühn und wachsen auf den abgeernteten Feldern sondern noch vieles mehr wie Phacelia, Alexandrinerklee, Rotklee, Ramtillkraut, Wicken, Leindotter und eine lange Liste von Beikräutern sorgen für eine unterschiedliche Durchwurzelung und Artenreichtum über und unter der Erdoberfläche. Es macht richtig Freude, den Boden im Herbst für die Wintersaat vorzubereiten, wenn die krübelige Erde keine weitere mechanische Zerkleinerung durch den Einsatz von schweren Maschinen nötig macht.
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Die Sonnenblumen sind noch nicht abgeerntet und tragen auch nur noch wenige Körner. Vögel und Ausfall haben diese Ernte deutlich dezimiert. Wir sind gespannt, wieviel Oel sich schliesslich aus den noch verbleibenden Körnern pressen lässt. Eventuell können wir auch etwas anbieten, insofern unser persönlicher Verbrauch gedeckt sein sollte.
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Auf einem Feld steht ein sehr rarer Gast. Es handelt sich um Teff (äthiopische Zwerghirse). Sie kann eventuell noch gedroschen werden und dann können wir experimentieren, was sich alles daraus machen lässt. In der Literatur ist zu lesen, dass sich Teff zu glutenfreiem Sauerteigbrot verarbeiten lässt. Nächstes Jahr werde ich mit Teff Untersaaten in Sonnenblume und Mais anlegen.
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Eine sehr ausdauernde Pflanze, das Teff. Auf dieser Parzelle wollte während des nassen Frühsommers nichts ausser Unkraut wachsen. Da Teff nur 3 Monate bis zur Reife braucht, versuchte ich es noch im Juli mit der Saat, die wie man sieht prächtig aufging.
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Ein Highlight im Herbst war die Fohlenschau auf dem Aspenhof für die Punktierung von Fohlen Zora. Sie ist bereits sehr kräftig mit ihren 6 Monaten und eine stolze Nachkommin von Virginia. Die hohe Punktierungs-Note, die sie erhielt, hat uns und ihre Mama dann mächtig stolz gemacht. Im Bild Tochter Fiona (im 2. Jahr der Ausbildung zur Landwirtin EFZ) und der Punktrichter.
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Virginia, die Mutter von Zora wartet geduldig, bis deren Beurteilung abgeschlossen ist und posiert mit Tochter Lara, der angehenden Auszubildenden als Pferdefachfrau EFZ.
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Im Boden liegend, noch nicht erkennbar, befindet sich der Samen vom Schwarzen Emmer, den wir erstmals ausgesät haben. Es handelt sich um einen Winteremmer, der gute Backeigenschaften aufweisen soll. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ernte im nächsten Sommer und werden dann mehr darüber erzählen und hoffentlich auch Mehle, Körner und Teigwaren davon anzubieten haben.
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