Willkommen

auf dem Aspenhof im schaffhauserischen Klettgau. Wir sind ein Ackerbaubetrieb, der nach biodynamischen Richtlinien pfluglosen Mischfruchtanbau betreibt. Diese Art von Landwirtschaft nennt sich auch Regenerative Agrikultur.

Das Foto-Album finden Sie unter "Hof und Team", "Fotoalbum".


Sommerimpressionen vom Aspenhof!
Dramatisch, wie der Dinkel Ende Juli einen Tag vor der Ernte dastand und die Wolken am Feld vorbei flogen. Wir blicken dankend auf eine gelungene Getreideernte zurück und sind mit Menge und vor allem der Qualität sehr zufrieden. Schon bald sind wir mit der kleinen Lohnmühle im Heitertal soweit, dass wir wieder Körner, Mehle und Teigwaren von unserem begehrten Dinkel anbieten können.

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Ein Blick auf den Boden des Dinkelfeldes erfreut uns. Dort steht bodendeckend der Rotklee und begrünt den Boden auch noch wenn die Dinkelpflanzen bereits abgestorben sind. So wird sichergestellt, dass die Bodenmikro-Organismen überleben und die Erde krümelig und lebendig bleibt. Man hat nun alle Optionen: entweder stehen lassen bis zur Einsaat der nächsten Kultur oder eine Rotte anlegen und sogleich eine Gründüngung einsäen.
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Bei den Lupinen (hier im Bild die blau blühende mit teilweise bereits reifen Schoten) steht die Untersaat in Form von Rotklee nach einem nassen Frühsommer ebenfalls dicht. Ein Begrünen nach der Ernte erübrigt sich. Die positiven Effekte für das Bodenleben und damit ein Aufbau von Humus sind gewährleistet. Neben der Ernte ist dies unser Hauptaugenmerk. Wir verzichten bewusst auf höhere Erntemengen zu Gunsten der Renaturierung der Ackerscholle.
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Die Sojabohne steht dieses Jahr besonders gut und sieht gesund aus. Die Ernte dürfte gut ausfallen.
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Schön, dass es neben der Kulturpflanze noch Platz für Begleitflora hat. Hier im Bild die blühende Wegwarte. Ackerfuchsschwanz, Disteln und viele andere Mitkräuter helfen uns, den Boden ins Gleichgewicht zu bringen. Gemäss Bodenspezialist Dietmar Näser bewirken Beikräuter vor allem, dass der Boden gelockert wird, die Bodenbiologie gebildet und unterstützt wird sowie Kalk für die Kulturpflanzen verfügbar gemacht wird. Dann kann auch der Stickstoff wieder besser aufgenommen werden. Demzufolge ist Unkraut nicht auszureissen, abzumähen oder generell zu vernichten sondern in oben genannten Aufgaben zu unterstützen mit einer fachgerechten Bewirtschaftung. Da besteht noch viel Potential in der Aufklärungsarbeit der Landwirte und der landwirtschaftlichen Kontrollorgane.
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Milpa nennt sich dieses Anbausystem, das schon uralt ist und in unserem Garten Anwendung findet. Es werden dabei Mais, Stangenbohnen und Kürbis gemeinsam als Mischkultur gesetzt. Wie das Bild zeigt, klettert die Stangenbohne entlang der Maispflanze nach oben. Der Kürbis hält sich am Boden auf und spendet Schatten; hält so den Boden feucht.
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Wenn die Färberdistel (Saflor) blüht, dauert es nicht mehr lange bis zur Ernte der bis dahin gereiften Samen. Sie werden von uns zu kalt gepresstem Safloröl verarbeitet, welches die höchste Menge an ungesättigten Fetten enthält.
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Apropos kalt gepresste Öle: dieses Jahr haben wir auch Sonnenblumen und deren Öl im Angebot.
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Natürlich darf unser Leindotter nicht fehlen. Auf diesem Feld ist er schon reif und wartet darauf, dass der Mischpartner reif für die Ernte ist. Das kalt gepresste Leindotteröl stellt eine absolute Delikatesse und Rarität dar.
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Das Auge isst bekanntlich mit und wer unsere Felder mit viel Begleitflora gesehen hat, kann sich beim geniesserischen Verspeisen unserer Lebensmittel gerne an die bunten Farben erinnern.
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